30. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) e. V.

Schlafmedizin hautnah
10.-12. November 2022 • Wiesbaden

Kongressdetails

Pressebereich

Das spannende Thema „Schlaf und Psyche“ war in diesem Jahr das Motto der DGSM-Jahrestagung. Darüber, aber auch über weitere aktuelle Erkenntnisse der Schlafforschung und Schlafmedizin, möchten wir Sie mit den folgenden Pressemitteilungen informieren:

"Alles, was unser Leben unsicher macht, stört auch unseren Schlaf"
Im Interview räumt Kongresspräsident Prof. Dieter Riemann mit Schlafmythen auf, erklärt warum es so wichtig ist, dass man auf seinen Schlaf achtet und wieso jeden eine psychische Krise treffen kann.

"Wie verträgt sich unser moderner Lebensstil mit dem Schlaf?"
Vier junge Schlafforscherinnen aus der Schweiz und den USA stellen Studien vor, die sich unter anderem mit dem Konsum von sozialen Medien und Netflix-Serien beschäftigen.

"Klarträume: Bewusstseinsforschung im Schlaf"
Träum ich oder bin ich wach – wer hat sich diese Frage nicht schon einmal gestellt? Wenn beides zusammenfließt, spricht man von einem Klartraum. Dieser Bewusstseinszustand ermöglicht das Beeinflussen der Traumhandlung.

"Die Insomnie ist eine der häufigsten Störungen weltweit"
Etwa 5-10 Prozent der Deutschen haben Schwierigkeiten mit dem abendlichen Einschlafen und/oder dem nächtlichen Durchschlafen. Schlafmediziner sprechen dann von einer Insomnie. Die Kognitive Verhaltenstherapie für Insomnie gibt Betroffenen Verhaltensweisen an die Hand, durch die sie wieder Vertrauen in den eigenen Schlaf bekommen.

"Zunehmende Einschränkungen in der Versorgung"
Mit Sorge betrachtet die DGSM die zunehmenden Einschränkungen in der Versorgung von Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe (OSA) sowie mit Ein- und Durchschlafstörungen. Bei beiden Erkrankungen handelt es sich um Volkskrankheiten mit starken Auswirkungen auf die Lebensqualität der Betroffenen.

"Neue Leitlinie zu gesundheitlichen Aspekten von Nacht- und Schichtarbeit zielt auf Prävention ab und gibt Empfehlungen für die Praxis und zur Schichtplangestaltung"
Haben Schichtarbeiter*innen ein verändertes Risiko für Erkrankungen in diesen Bereichen im Vergleich zu Beschäftigten, die nicht in Schichtarbeit tätig sind? Und kann z.B. durch eine Reduktion von Nachtarbeit bzw. eines bestimmten Schichtsystems Gesundheitsprävention betrieben werden?

"Naht ein Fortschritt in der Depressionsbehandlung?"
Über ein Drittel der Menschen erleiden im Laufe ihres Lebens eine psychische Erkrankung. Schlafveränderungen können als Biomarker für Diagnosestellung und Therapieverlauf psychischer Erkrankungen genutzt werden.

Welche Rolle spielen Schlafstörungen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie?
Schlaf gilt als Risikofaktor für die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Wissenschaft und Forschung beschreiben zunehmend die Wichtigkeit von Schlaf und zirkadianer Rhythmik für deren Entwicklung und unterstreichen die Notwendigkeit der Berücksichtigung dieser Phänomene in Diagnostik und Behandlung entwicklungsneurologischer und psychischer Störungen.


Haben Sie journalistische Fragen rund um den Schlaf und die Jahrestagung der DGSM, so melden Sie sich gern bei:

Romy Held
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