25. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) e. V.

9.–11. November 2017 • Münster

25. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) e. V.

9.–11. November 2017 • Münster

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Münster

Überraschende Entdeckungen auf Schritt und Tritt: Wer vermutet ein angesagtes Szenelokal in mittelalterlichen Gemäuern? Oder die weltweit größte Sammlung von Picasso-Grafiken hinter der Fassade eines westfälischen Adelshofes? Während auf der Lambertikirche einer der letzten Türmer Deutschlands sein Horn ertönen lässt, machen Spitzenforscher Institute und Kliniken zu "Leuchttürmen" wissenschaftlicher Exzellenz. Juwelen barocker Baukunst stehen hier neben Ikonen zeitgenössischer Architektur, über 60 Skulpturen zeugen von den "skulptur projekten", die Münster alle zehn Jahre zum Mekka der internationalen Kunstszene machen. Traditionell-gemütliche Gastlichkeit ist hier ebenso zuhause wie eine aufregende Club-Szene oder stilvolle In-Lokale im neuen Ausgehviertel am Hafen.

Es ist dieser spannende Mix, der Münsters Charme ausmacht: das Neben- und Miteinander von ehrwürdiger Geschichte und weltoffener Internationalität.

Zwar wurde in Münster mit dem Westfälischen Frieden 1648 europäische Geschichte geschrieben, woran der Friedenssaal des historischen Rathauses erinnert. Doch für die eigene Entwicklung ebenso wichtig war 1773 die Gründung der ersten westfälischen Universität, die Keimzelle der heutigen Bildungs- und Wissenschaftsstadt – mit rund 50.000 Studierenden an acht Hochschulen.

Warum Münster zu den „Historic Highlights of Germany“ zählt, ist im Zentrum zu erleben - hier schlägt das Herz der über 1200 Jahre alten Hanse- und Einkaufsstadt: Auf dem Prinzipalmarkt bilden die Giebel der Kaufmannshäuser dicht an dicht eine prächtige Silhouette, während unter den Bogengängen exquisite Geschäfte zum Bummeln einladen. Und gleich um die Ecke lässt sich spüren, wie jung dieses Herz geblieben ist: Auf dem Wochenmarkt, einem der schönsten Europas. Im Schatten des mächtigen Paulus-Doms steht hier der traditionelle münsterländische Bauer neben dem Bioerzeuger, der holländische Käse- oder Fischhändler neben dem Anbieter italienischer Delikatessen.

Bei aller Fülle an Eindrücken - Münster behält immer ein menschliches Maß, lässt Raum zur Muße. In wenigen Minuten findet man zu Fuß - und in "Deutschlands Fahrradhauptstadt" natürlich erst recht mit dem Rad - grüne Refugien: An der Promenade, im Schlossgarten, am Aasee, wo man von Freitreppen und Terrassen den Blick auf die Segler und einen Touch maritimes Flair genießen kann. Oder ein Stückchen weiter, hinaus in die münsterländische Parklandschaft mit ihren verträumten Wasserburgen.

Zurück im lebendigen Treiben der Stadt kann man dann ja immer noch überlegen: In welches der 30 Museen? Eine Stadtführung auf den Spuren der Wiedertäufer? Heute Abend - klassisch große Oper oder junge Tanz-Avantgarde? Oder der Vortrag bei den Historikern? Noch ein paar Tage dranhängen? Oder ganz bald wiederkommen?